Information

Naturnahe und stabile Mischwälder sind für die Risiken des Klimawandels am Besten gewappnet. Die zentrale Voraussetzung hierfür sind angepasste Wildbestände. Im überwiegenden Teil Deutschlands sind allerdings immer noch zu hohe Schalenwildbestände vorhanden. Die Wildbestände sind  daher auf ein Maß zu regulieren, das eine natürliche Verjüngung und ein gesichertes Heranwachsen der Mischwälder ohne Schutzmaßnahmen zulässt. Es muss endlich ein Weg zu einer Balance zwischen angepassten Wilddichten und einem naturnahen stabilen Mischwald gefunden, beschlossen und umgesetzt werden.

Die vermeidbaren Einkommensverluste von vielen 100 Millionen €/Jahr, die durch überhöhte Wildbestände im Wald, in der Landwirtschaft und durch Verkehrsunfälle entstehen, sind aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht nicht länger tragbar.

Mit dem Wald-Wild-Forum 2012 sollen erste wissenschaftliche Ansätze zur Problemlösung dargestellt und diskutiert werden. Mit dem Gutachten „Der Wald-Wild-Konflikt“ wurde  2010 eine Diskussion begonnen, die mit dem Wald-Wild-Forum 2012 fortgeführt wird.

Zu der Veranstaltung lädt die Arbeitsgruppe Wald und Wild ein, die sich vor 2 Jahren auf Bundesebene gebildet hat und sich aus Vertretern der Forst- und Holzwirtschaft, dem Naturschutz, der Versicherungswirtschaft, sowie wichtiger forstlicher Forschungseinrichtungen zusammensetzt.

Hinweis: Am 08.02.2012 fand in Göttingen das Wald-Wild-Forum statt. Die Vorträge und weitere Dokumente können unter Download heruntergeladen werden.